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14.12.2017
Auszug aus der Medienmitteilung des Erziehungsrates Kanton Schaffhausen vom 13. Dezember 2017

Anlässlich seiner ordentlichen Sitzung 10/2017 vom 13. Dezember 2017 hat sich der Erziehungsrat unter anderem mit den folgenden Themen befasst: - Konzept «Medien und Informatik»   - Entwurf «Lehrplan 21 Kanton Schaffhausen»: Strategieentscheide zur Unterrichtssprache und zum Schwimmunterricht

Der Erziehungsrat hat dem neuen Konzept «Medien und Informatik» im Kern zugestimmt. Das Papier beinhaltet Grundsatzfragen sowie die Organisation der Lehrerweiterbildung. Es ist vorgesehen, dass alle Lehrpersonen eine umfassende und stufenbezogene Fortbildung besuchen. Die Umsetzung des Konzepts beginnt mit den ersten Weiterbildungen ab dem Schuljahr 2018/19 und dauert drei bis vier Jahre. Die Stundendotation wird im Gesamtkontext der Lektionentafel entschieden.

Der Erziehungsrat hat sich mit möglichen Abweichungen vom Lehrplan 21, welche die Unterrichtssprache und den Schwimmunterricht betreffen, auseinandergesetzt.

Der Kanton Schaffhausen kennt klare Weisungen zum hauptsächlichen Gebrauch der Standardsprache im Unterricht. Der Lehrplan 21 hingegen beschreibt, dass beide Sprachformen (Mundart und Hochdeutsch) situationsangepasst verwendet werden können. Der Erziehungsrat hält an der bisherigen Praxis fest und sieht vor, auf den generellen Gebrauch von Standardsprache im «Lehrplan 21 Kanton Schaffhausen» explizit hinzuweisen. Weiter hält der Lehrplan 21 als Grundanspruch für die Mittelstufe fest, dass alle Schülerinnen und Schüler sich sicher im Wasser bewegen und schwimmen können (Wassersicherheitscheck). Der Erziehungsrat beschliesst, diesen Kompetenzbereich unverändert zu übernehmen.